Gestern war wieder Fototag bei Arte. Schön zu sehen, dass sich der Sender für so ein Spektrum interessiert und breiten Content anbietet – zuletzt ja unter anderem mit der Serie Photo for Life und davor mit der Reihe über 5 Fotografen, die verschiedene Inseln rund um Afrika bereist haben.
Gestern Abend gab es dann den nächsten ‘globalen’ Input. Einmal von Andreas Gursky, der vor allem (aber nicht nur) bei der Erstellung des Werks “Hamm, Bergwerk Ost” begleitet wird und zwischendrin etwas über seine Person, seine Werke erzählt wird – und natürlich er dazu Stellung nimmt.
Zum anderen lief gestern direkt davor eine Dokumentation über David Bailey – seines Zeichens Starfotograf. Der Mann auf dem unter anderem der Film “Blow Up” zurückzuführen ist. Zumindest ist die Inspiration für den Hauptcharakter sicherlich mit aus der Person Bailey entstanden. Schön bei der Dokumentation ist, dass Bailey selber sehr viel zu Wort kommt und die Dinge aus seiner Sicht beschreibt und erklärt. Natürlich wird er auch ‘bei der Arbeit’ gezeigt und worauf er dann achtet. Spannend.
Was mir allerdings stark missfällt sind die Sendezeiten. 22.45 und 23.35 – das ist nicht nur unchristlich … und die Wiederholung läuft um 3 Uhr nachts. Das darf Arte gerne noch verbessern.
Foto: Andreas Gursky


Was viele heute früh sicherlich verpasst haben ist die Dokumentation über Ragnar Axelsson (RAX). Unter dem Titel “Gesichter der Arktis” wird der Fotograf bei seinen Fotoreportagen in Island und auf Grönland begleitet. Die Doku lässt den Zuschauer auch an der Entstehung der bekanntesten Fotos teilhaben. Dabei erzählt der Fotograf aus der Ich-Perspektive über sein Leben seine Gedanken.
Leider war der Sendetermin jeneits von Gut und Bösen … 1 Uhr heute früh ist echt zu schade für diese beeindruckende Dokumentation.